Oxovasin® aktiviert die Wundmakrophagen, die damit ihre Schlüsselfunktion in allen 3 Phasen der Wundheilung übernehmen können:
- Wundreinigung mit Infektabwehr
- Wundgranulation mit Neubildung von Gefäßen und Wundgewebe
- Wundverschluss
Prinzip der Wundbehandlung mit Oxovasin®

Oxovasin® dringt durch Wunde und Wundrand in die regenerierbaren Gewebeschichten ein, stimuliert dort die zelluläre Abwehr und beseitigt überschießende Entzündungsreaktionen in der Wunde.

Oxovasin® stimuliert die Makrophagen. Dies führt zu einer wirkungsvollen Infektabwehr. Da die wundreinigenden Prozesse vom Wundgrund aus beginnen, müssen zunächst keine deutlich sichtbaren Veränderungen auf der Wundoberfläche zu erkennen sein. Das Auflösen von Nekrosen (abgestorbenem Gewebe) und die gleichzeitig beginnende Bildung gefäßreichen Bindegewebes (Granulation) sind charakteristisch für mit Oxovasin® behandelte Wunden.

Neben Wundreinigung und Infektbekämpfung kommt es durch Stimulation der Makrophagen zur Ausschüttung von Faktoren für Geweberegeneration und Gefäßneubildung. Die wässrige Lösung unterstützt das physiologisch feuchte Wundmilieu.

Durch die Ausbildung eines gesunden, gut durchbluteten, sauberen Granulationsgewebes schafft Oxovasin® die Voraussetzung für eine schnell sichtbaren Wundverschluss mit guter Narbenbildung.
Klinische Untersuchungen zur Wirksamkeit von Oxovasin®
Oxovasin® wird als Wundheilmittel seit über 20 Jahren erfolgreich in der Humanmedizin zur Behandlung schwer heilender Wunden eingesetzt. Die Wirksamkeit von Oxovasin® wurde in einer Vielzahl von klinischen Studien mit mehr als 8.000 dokumentierten Fällen eindrucksvoll belegt.
Unter anderem wurde der Nachweis für die Wirksamkeit von Oxovasin® in einer klinischen Studie erbracht, die 1986 an mehreren Krankenhäusern in Deutschland an durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Studie wurden in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ publiziert*). Die Bewertungen der Prüfärzte für die Wundreinigung, die Granulation und den Grad der Epithelisierung der Wunde waren innerhalb der Oxovasin®-Gruppe (137 Patienten) jeweils statistisch signifikant bis hochsignifikant besser als die Bewertungen für die mit physiologischer Kochsalzlösung behandelten Patienten in der Kontrollgruppe (134 Patienten). Darüber hinaus waren auch die gemessenen Werte der objektiven Beurteilungsparameter der Wundverkleinerung (gemessen mit dreidimensionaler Planimetrie) und der Keimzahl in der Wunde in der Oxovasin®–Gruppe signifikant besser als die in der Kontrollgruppe.
Weitere klinische Studien belegen die Wirksamkeit von Oxovasin® auch bei schweren Wundheilungsstörungen, die mit den zur Verfügung stehenden Wundheilmitteln bisher therapeutisch nicht oder kaum zu beeinflussen waren, wie z. B. durch Bestrahlung oder Chemotherapie hervorgerufene Schädigungen der Haut und Schleimhaut.
Fachinteressenten (Ärzten, Apothekern) stellen wir auf Anfrage gern weitergehendes Informationsmaterial zur Verfügung.
*) Hinz, J., Hautzinger, H., Stahl, K. W.,
Rationale for and results from a randomised double-blind trial of tetrachlorodecaoxygen anion complex in wound healing. Lancet, April 12, 825-828 (1986); (Damaliger Name für Oxovasin®: TCDO-Lösung, Oxoferin)
